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Unfälle und Tragödien






Vier Todesopfer forderte die berüchtigte Bayernkurve. Im Gedenken an diese Schicksale wurde im Zuge des Ausbaus der historischen Bobbahn in der Bayernkurve eine Gedenktafel mit den Namen der Opfer aufgestellt.

 

 

Die gefährlichste Kurve der Welt

Der erste tödliche Unfall hatte sich 1911 ereignet, zwei Jahre nach der Eröffnung der Bahn. Ein damals üblicher Fünferbob mit Dame  war über den Rand der Bayern-Vorkurve gestürzt. Der hinter dem Fahrer Ullmann sitzende Zahnarzt Oberüber war nach wenigen Minuten an einem Schädelbruch verstorben.

Am 26. Januar 1934 verunglückte am der gleichen Stelle der aus Hammersbach stammende Sattler Leonhard Lang. Er wurde bei einem Sturz vom Bob erschlagen. Leonhard Lang wurde nur 21 Jahre alt.

Der schwedische Bobfahrer Rolf Odenrick starb am 7. Januar 1951 an den Folgen eines Schädelbruches. Der 33 jährige war bei einem Trainingslauf aus der Bayernkurve hinausgetragen worden.

Am 31. Januar 1953 forderte die Bobbahn am Riessersee mit dem Schweizer Felix Endrich das letzte Todesopfer. Er wurde mit knapp 100 Stundenkilometer während einer Trainingsfahrt aus der hohen eisgepanzerten Wand der Bayernkurve katapultiert und starb auf dem Weg ins Krankenhaus an den Folgen eines Genickbruchs. Eine Woche vorher wurde er in Garmisch Weltmeister im 2er Bob.

Das Foto in der Mitte  zeigt den Todessturz von Felix Endrich bei der 4er Bob-WM 1953 am Riessersee.
Er wurde nur 31 Jahre alt.

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