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Aufbau der Bobbahn am Riessersee

Der Riessersee hatte für die Bobbahn eine unschätzbar wichtige und praktische Bedeutung. Für jedes Rennen

wurden etwa 15.000 Eisblöcke (30x30x20cm) herausgesägt, allein davon wurden für die berüchtigte Bayernkurve 8000 Stück benötigt. Die Eisquader wurden mit Pferdegespannen zur Bobbahn gebracht und sicherten den stabilen Aufbau der Kurven. Sie wogen insgesamt 250 t und hätten ausgereicht um vier Einfamilienhäuser zu errichten. Bis zu 50 Männer arbeiteten einen Monat lang (auch Nachts) für den Bahnaufbau. Auf einzelnen Kurven sieht man noch die Eisenrohre, die als Sicherheitsaufbauten für die zusätzliche Kurvenerhöhung dienten. An den Rohren waren Holzbohlen und Bretter befestigt, die ebenfalls mit Eisquadern verkleidet wurden. Der zusätzliche Kurvenschutz war notwendig, weil die Bobs ein immenses Gesamtgewicht (Zweier-Bob: 390 kg, Vierer-Bob: 630 kg) hatten. Sie erreichten Spitzengeschwindigkeiten bis zu 120 km/h. Der Druck der Bobs auf die Kurvenwand war mit bis zu 8 t gewaltig aber auch der Anpressdruck für
die Bobfahrer war mit bis zu 4G in der Bayernkurve absolut am Limit.




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